Veröffentlicht am 26. September 2008 (vor 672 Tagen)
Ohne Treiber geht ja bekanntlich gar nichts in der IT-Welt. Zum Glück sind wir aus der Steinzeit der IT heraus, in der man bei manchen Herstellern (ich will keine Namen nennen) Treiber extra kaufen musste. Heute gibt es mit jedem Stück Hardware Treiber für mindestens vier verschiedene Windows-Versionen -und manchmal sogar für andere Betriebssysteme- gratis und franko.
Damit das Ganze dann auch wirklich endbenutzerkompatibel ist, gibt es dazu meist auch noch einen Installer, der auf Knopfdruck nach Akzeptieren von rund 250 KB in 6pt geschriebenen, nicht kopier- und druckbaren Lizenzbedingungen vollautomatisch alles, was man so braucht installiert und das dann auch gleich so, wie man es braucht, konfiguriert.
Soweit die Theorie.
In der Praxis stelle ich leider immer wieder fest, dass -vermutlich aufgrund genialer Schachzüge von technikunbegabten Produkmanagern- mit den Treibern auch gleich all-in-one ein mehr oder noch mehr umfassendes Paket von Software installiert wird. Natürlich ungefragt oder zumindest nur unter dem Warnhinweis abwählbar, dass überhaupt gar nichts funktionieren wird, wenn man nicht alle Programme bis ins Letzte installiert.
Leider zeigt mir eben diese Praxis auch, dass solche mitgelieferten Programme meist nicht nur (im besten Fall) wenig brauchbar sind, sondern zum Teil auch mit Systemressourcen umgehen, als wären sie allein da. Als hätte man noch einen anderen Rechner im Kofferraum. Das beste Beispiel war ein MP3-Player, der ja nichts anderes als ein USB-Stick ist. Man kopiert Dateien darauf und spielt diese dann "offline" ab. Laut "Handbuch" des Players aber muss man unbedingt die mitgelieferte Software installieren, weil nur mit dieser lassen sich die Dateien zwischen Rechner und USB-Stick hin- und herkopieren. Der pure Versuch, das zu Fuß zu machen, könnte zum Weltuntergang führen und ist daher unbedingt zu vermeiden.
Oder heute, bei einem Kunden: die mit Multifunktionsgeräten ausgelieferte alles-dabei-Software braucht, wenn sie einfach nur läuft, 100% CPU-Leistung. Auf einem älteren Laptop genauso wie auf einem relativ modernen Desktop-PC. Auf einem Rechner deinstalliert und eine zwei Jahre ältere Version installiert: oh Wunder, plötzlich läßt sich wieder mit dem Rechner arbeiten. Das heißt, wenn man die rätselhafte Fehlermeldung loswird, die nach dem ersten Installationsversuch auftaucht. Auf dem ersten Rechner ließ sich das noch beheben, indem man Windows-typisch nach der Deinstallation brav rebootet. Auf dem zweiten Rechner führt das zu nichts. Man darf sich also wieder auf eine spannende Installations- und Deinstalltions-Stunde freuen.
Wie heißt es doch so schön: alle Windows-Versionen sind gleich, nur manche sind eben gleicher als andere. Zum Abgleich hilft es jedenfalls, grundsätzlich keine mitgelieferte Software zu installieren. Bei Druckertreibern mache ich tatsächlich eine Ausnahme, aber auch hier ist es oft abenteuerlich, was man alles noch an Control Panels, Tinten- und Tonerstands-Prüfprogrammen und automatische Online-Verbrauchsmaterial-Nachbestellern geschenkt bekommt.
Vielen Dank, ab heute bin ich Abstinenzler.
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Diplom-Informatiker Stefan Priebsch ist IT-Consultant, Trainer und Spezialist für die Entwicklung PHP-basierter Software.
Er ist Autor zahlreicher Bücher und Fachartikel über verschiedene Aspekte des Software-Lebenszyklus und spricht regelmäßig auf internationalen IT-Konferenzen.
Stefan Priebsch ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Er lebt und arbeitet in Wolfratshausen bei München und ist Mitgründer und Principal Consultant von thePHP.cc.
"I have had the pleasure of knowing Stefan for a few years as a fellow technology-presenter/educator. It is easy to whole-heatedly recommend Stefan, especially after having learned a great deal from attending a number of his conference presentations and sharing in-depth discussions on technology management topics."
--Eric David Benari, CEO, IT Management Group
Es wurde schon viel darüber spekuliert, wie groß der Anteil der PHP-Nutzer ist,
die von HipHop profitieren werden. Die Zahlen bewegen sich im Wesentlichen
zwischen 0% und 100%, daher versuche ich mich gar nicht erst an einer eigenen
Schätzung, sondern will stattdessen über die Voraussetzungen schreiben, die
ein Team beziehungsweise eine Firma erfüllen muss, um von HipHop profitieren zu
können.
(vor 168 Tagen)
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A lot has already be speculated about what percentage of existing PHP users would benefit from using HipHop.
The numbers seem to range somewhere between 0% and 100%.
I will not try a guess myself, but rather try to shed some light on some the most important prerequisites I think there are for a company to benefit from HipHop.
(vor 176 Tagen)
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Der erste deutsche PHP Summit - powered by thePHP.cc - ist eine neue und
einzigartige Veranstaltung, die alle wichtigen Themen rund um die
Software-Entwicklung mit PHP in kompakter Form vermittelt.
(vor 178 Tagen)
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RT @ElizabethN: Sunday morning editing of the QA book by @s_bergmann & @spriebsch. These guys know their shit. #justsayin #fb (vor 3 Tagen)
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Der E-Postbrief läutet auch gleich noch das Ende der Meinungsfreiheit ein. http://bit.ly/c3BsVW (vor 5 Tagen)
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RT @jneira: "Java is a DSL for converting large XML files into Stack Traces" via @letronje (vor 12 Tagen)
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